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Buhuhuuu ist das kalt!

September 24, 2007


Endlich finde ich Zeit meinen, wiedermal längst überfälligen, Bericht abzuliefern.

Wir schreiben den 11. September im Jahre 2007, nurnoch wenige Minuten bis zu meinem Geburtstag. Alle sitzen gemütlich zusammen, als die Uhren plötzlich 12 schlagen. Doch an Stelle der erwarteten Glückwünsche und Umarmungen, sehe ich mich plötzlich an Armen und Beinen in die horizontale Lage gedreht. Es dauert nur wenige Sekunden bis meine Überraschung sich legt, und Angst und Verzweiflung ihren Platz einnehmen. Meiner Bewegungsfreiheit beraubt, stottern meine Lippen die Worte "Oh nein! Nicht der Pool" hervor und ich ergebe mich meinem Schicksal. Während der Höllenfahrt im Aufzug rasen die Bilder der letztens fünf Minuten durch meinen Kopf und ergeben plötzlich einen Sinn. Denn jetzt weiß ich, was der plötzliche Tumult und der damit verbundene Austausch von Jeans zu Badehose zu bedeuten hatte.
Filmisch wird das Ganze von Kameraprofi Leonard L. festgehalten, der, als ich frierend aus dem Pool klettere, fröhlich verkündet, dass der erste Wurf seinen Regieansprüchen nicht genüge und wir die Szene deshalb nochmal drehen müssen. Mehrere Versuche später und naß bis auf die Haut bedanke ich mich bei allen Anwesenden für diesen "gelungenen Scherz" mit einer kräftigen Umarmung.


Am nächsten Tag lasse ich zur Feier des Tages erstmal zwei Kurse sausen und beauftrage Gero damit, ein wenig Fressalien und Getränke zu besorgen, um dem abendlichen Besucheransturm stand halten zu können. Dafür bekomme ich dann später einen tollen Kuchen und einen noch viel tolleren Hollisterpullover. Dafür nochmal: Vielen, vielen Dank!
Der Tag endet schließlich wieder viel zu spät, mit viel zu viel Bier im Magen und einer Gero-Lukas-Kamera-Session. Eine gelungene Feier also!

Doch trotz dieser Vorfälle sind am nächsten Morgen Alle froh und munter. Alle? Nein, ein kleines Dörfchen...äh Mädchen names Lena hatte am Abend zuvor etwas zu tief in den Becher geschaut, weshalb sie den nächsten Tag schweigend am Pool verbringt. Ob das an den Drinks liegt, die ich als Gastgeber natürlich höchstpersönlich gemischt hatte, kann dann selbst ein Spezialteam der CSI: California nicht mehr herausfinden.

Insgesamt 5 Antwort(en)

Meine Nase tut Aua!

September 15, 2007


Jene unter Euch, die jetzt vielleicht einen Bericht darüber erwarten, wie es mir an meinem Geburtstag ergangen ist, muss ich leider noch etwas vertrösten. Dies hat zwei Gründe: Zum Einen muss ich wiedermal einen Bericht nachreichen, den ich schon längst hochladen wollte - ich weiß, es ist nicht das Erste Mal, aber da ich hier viel zu tun hab, wird sich das in Zukunft wohl auch nicht ändern. Zum Anderen fehlen mir noch die Fotos von der Feier. Und ein Bericht ohne Fotos wäre ja langweilig.

Leider muss ich Euch nochmal entäuschen. Ich hab diesmal auch nicht wirklich was zu berichten. Dafür aber eine Menge Fotos unsere Pool-Action-Session auf denen Ihr uns nach Lust und Laune bestaunen und beneiden könnt. Bei dem Bild links hab ich mir übrigens erstmal ordentlich das Knie ins Gesicht gehauen (daher der Titel), weshalb Ihr neben dem Bestaunen und Beneiden, mich auch ein wenig bemitleiden solltet.

Die restlichen Fotos gibt es hier:
http://www.lukasdiekmann.com/blog/pictures.php?dir=100807&show_min=1

Insgesamt 3 Antwort(en)

Boah, was für Wellen!!!

September 8, 2007

Abermals beginnt der Tag mit einem lauten Pfeifen in den Ohren. Diesmal ohne Asiatin und Pizza, dafür aber mit verbranntem Gummi und Feuerwehr. Wenigstens geht alle ganz schnell und wir können bereits nach wenigen Minuten wieder auf unser Zimmer. Der Grund für den Feueralarm waren offensichtlich irgendwelche Fahrstuhlarbeiten. Jedenfalls standen vor selbigem diverse Gerätschaften und eine Gasflasche.
Naja, jetzt bin ich wach und habe so wenigstens Zeit ein bisschen was zu erzählen.


Unser Discobesuch, den ich in meinem letzten Eintrag bereits ankündigte, war ein absoluter Reinfall. Jetzt weiß ich auch, warum die ganzen Mädels unter 21 noch nie in ihrem Leben weggegangen sind. Weggehen in Amerika ist, um es kurz zu machen, einfach scheiße.
Unser Ziel war ein Club names “Level 3” auf dem Hollywoodboulevard. Doch bereits bei der Ankunft empfing uns eine riiiiiiiesig lange Schlange. Das Prinzip, nach dem die Leute in den Club gelassen wurden, habe ich immer noch nicht begriffen. Auf jeden Fall gab es drei Schlangen. Eine für Mädels, eine für über 21-jährige und eine für den Rest. Obwohl wir alle über 21 waren, und somit in die kürzere Schlange kamen, dauerte das Anstehen ewig. Die Mädels aus unsere Gruppe waren bereits nach 5 Minuten im Club. Wir Typen durften dagegen über eine Stunde lang anstehen, während in regelmäßigen Abständen Mädchengruppierungen und irgendwelche Typen, die möglicherweise den Türsteher bestochen haben, an uns vorbei in den Club gelotst wurden. Als wir letzendlich den Anfang der Schlange erreichten, war es bereits 1 Uhr. Und da Clubs in Amerika um 2 Uhr dicht machen, waren uns die 20$ für eine Stunde Party zu teuer, weshalb wir nach Hause fuhren um uns dort mit unseren Biervorräten den Frust wegzutrinken.

Am Montag ging es dafür dann erstmal nach Venice Beach. Obwohl Venice bei Nacht nicht gerade die sicherste Umgebung ist, so ist es bei Tag einfach herrlich. Direkt vorm Strand gibt es eine ewig lange Straße, auf der jede Menge Los ist: Von etlichen Straßenmusikern über -artisten bis hin zu Buden wo man sich Malen, Tatoos stechen und weiß Gott nicht alles machen lassen kann. Das Highlight, zumindest war es das für uns, ist ein kleiner deutscher Biergarten mit richtigem Weizenbier und deutschem Pils. Ich Volltrottel hatte natürlich meinen Ausweis vergessen, sodass ich mich mit einer Cola begnügen musste

Der Strand selber ist nochmal um einiges schöner als Santa Monica Beach. Weniger Menschen, dafür aber mehr und höhere Wellen. Es ist schon ein geiles Gefühl, wenn sich direkt vor einem eine Welle von bis zu 3 Meter Höhe aufbaut und dan über einem zusammenbricht (mein Tip: Durchtauchen ist der sicherste Weg; macht aber dafür auch nicht so viel Spaß ). Bei dem Video hab ich leider keine Große erwischt. Aber ich versuche das bei Gelegenheit noch nachzuholen.

Nochwas: Da ich nur sehr unregelmäßig dazu komme, etwas zu schreiben und damit Ihr nicht ständig nachsehen müsst, ob es was Neues gibt, habe ich mir gedacht, dass ich dann einfach ne Rundmail schicke. Gebt mir einfach Eure Emailadresse und ich schick dann ne kurze Mail, wenn es soweit ist (ersetzt das @ am besten durch [at] um Emailspam vorzubeugen).

Insgesamt 4 Antwort(en)

Ich schwitze und meine Ohren pfeifen

September 2, 2007


Es wird wieder Zeit. Denn viele Tage sind ins Land gezogen, ohne dass ich etwas von mir habe hören lassen.
Wir ihr vielleicht schon wisst bin ich vor circa zwei Wochen ins Wohnheim der California State University Northridge eingezogen. Nach einigen Komplikationen - ich wurde erst in anderes Zimmer gesteckt als erwartet, das auch noch so aussah als hätten Obdachlose dort zwei Wochen lang gehaust – bekam ich schon(!) am nächsten Tag meine Keycard für das richtige Zimmer und konnte endlich mit dem Kofferauspacken beginnen.


Die Wohnung setzt sich zusammen aus einem riesigen Wohnzimmer, dessen Einrichtung aus zwei Sesseln, einer Tischlampe, einem Esstisch, sowie Kühlschrank und Mikrowelle besteht, einem Badezimmer mit seperater Dusche und Klo, und zwei Schlafräumen mit jeweils zwei Betten und Schreibtischen. Mein Zimmer teile ich mir mit Peer, einem IBMS-Studenten aus Recklinghausen. Das andere Zimmer belegen Gero, ein BWLer aus Köln und Lenny, Filmstudent aus Südtirol. Untereinander verstehen wir uns alle prächtig und trotz der spartanischen Einrichtung sind wir alle froh, dass wir uns fürs Housing entschieden haben und nicht irgendwo anders nach einer Wohnung gesucht haben. Neben hunderter Asiaten befinden sich in unserem Wohnblock noch Lena und Laura aus Deutschland sowie Astrid, Martha, Maria, Caroline, Paul und Aschot aus Österreich.


Situationstechnisch könnte unser Wohnblock auch nicht besser gelegen sein. Nach hinten heraus sind es nur zehn Meter bis zum Pool und nach vorne heraus genauso weit bis zum Basketballplatz und Volleyballfeld. Von unserem Balkon aus können wir uns auch vorher davon überzeugen, ob diese gerade belegt sind. Die Mensa gleicht da, mit einer Entfernung von 100 Metern, schon fast einer Wanderung.

Dafür ist es fast ein halber Jakobsweg bis zu den Universitätsgebäuden, wie wir in den kommenden Tagen schmerzhaft am eigenen Leibe erfahren durften. Da internationale Studenten sich nämlich nicht, wie sonst üblich, über die Internetseite für Kurse anmelden können, sondern persönlich bei jedem Professor um einen Platz betteln müssen, verbrachten wir die gesamte erste Woche damit.
Inzwischen ist aber alles erledigt und größtensteils sind wir alle mit unseren Kursen zufrieden. Ich selbst finde von meinen vier Kursen, zwei sehr interessant und zwei eher langweilig, was in meinen Augen ein zufriedenstellendes Ergebnis ist.

Die letzten Tage haben wir damit zugebracht am Pool rumzuliegen, die Vorlesungen zu besuchen, Volleyball zu spielen und den Abend mit ein paar Bierchen und/oder den amerikanischen Mädels, die wir direkt in den ersten Tagen kennenlernten, zu verbringen.

Wie ich von Einigen von Euch gehört habe ist das Wetter in Deutschland, wie immer, mies. Wenn ich könnte, würde ich Euch gerne ein paar Grad rüberschicken. Hier ist es nämlich um die Mittagszeit um die 40° Celcius *ächz* und kühler wird es erst, wenn die Sonne gegen 18 Uhr hinter den Bergen verschwindet. Noch dazu ist in unserem Zimmer die Klimaanlage kaputt (schon wieder), weshalb wir in den letzten Abenden eher wenig Schlaf abbekommen haben, da allein die Vorstellungen ins Bett zu gehen, Schweißausbrüche verursachte . Noch dazu meinte eine Asiatin, eines schönen Morgens, ihre Pizza stundenlang in der Mikrowelle zu brutzeln, was einen Feueralarm auslöste, der uns morgens viel zu früh aus dem Bett warf.


Angenehmer wurde es dann wieder gestern in der Northridge Fashionmall und heute im Chatsworth Fashioncenter, wo es jeweils eine Abercrombie- und einen Hollisterfiliale gibt. Aber so geil das im ersten Moment auch klingt, so qualvoll gestaltet sich der Aufenthalt dort. Nicht nur, dass die Angestellen dort so gut aussehen, dass man Bauchschmerzen bekommt. Die Klamotten sind auch noch alle so klasse, dass man am liebsten das gesamte Lager leer räumen möchte. Unter größten physischen und psychischen Anstregungen gelang es uns schließlich nur(!) mit ein paar Shirts und Badehosen diese Stätte des perfektionierten Vintagelooks zu verlassen. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr gerne mal schätzen, was mich der Kram (siehe Bild) insgesamt gekostet hat.

Heute Abend wollen wir allesamt nach Hollywood fahren um mal ein paar Clubs auszuprobieren. Da sich das "Weggehen" hier wesentlich schwieriger gestaltet als in Deutschland, kann ich erst hinterher berichten, was dabei herumgekommen ist.

Insgesamt 9 Antwort(en)

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