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Doublefeature

November 17, 2007

Aus San Diego ist leider nichts geworden. Wir musste den Ausflug canceln. Das Geld haben wir zum Glück ohne Anstände komplett zurück erstattet bekommen. Dies ist allerdings schon wieder ein paar Wochen her und in dieser Zeit haben wir einige Alternativen gefunden. Um Euch gleich von vorne herein zu warnen: Diesmal gibt es zwei Berichte in einem. Einmal über Las Vegas, wo ich das Wochenende um den 3. und 4. November mein Geld an den Spieltischen gelassen habe. Und anschließend den über San Fransisco wo ich dieses Wochenende auf Sightseeingjagd war. Dem geneigten Leser wird also geraten sich einen Tag frei zu nehmen oder einfach krank zu schreiben, einen leckeren Tee (wahlweise auch Kaffee) zu kochen, den Bildschirm auf eine, für die Augen angenehme Helligkeitsstufe einzustellen und erst dann mit der Lektüre dieses Artikels zu beginnen.

Las Vegas
Da Einleitungssätze immer am schwersten sind, nehme ich mir die künstlerische Freiheit, selbigen diesmal wegzulassen und direkt mit den Fakten zu starten. Also:

Ort: Las Vegas
Gruppe: Laura, Lena, Peer, Paul und ich
Ziel: jede Menge Fotos schießen und Geld auf den Kopf hauen


Was das Fotos knipsen angeht, so denke ich, haben wir unseren Auftrag erfüllt. Ingesamt wurden mit 4 verschiedenen Kameras circa 500 Bilder geschossen. Mit dem Geld ausgeben hat es leider - oder besser Gott sei Dank - nicht so gut geklappt. Am ersten Abend habe ich zwar erstmal promt 20$ am Blackjacktisch verspielt, diese allerdings am letzten Abend wieder zurückgewonnen, wodurch ich dabei mit plus minus null rauskomme. Das Problem am Blackjack ist, dass es kaum Tische gibt wo der Einsatz kleiner als 10$ ist, sodass mal ziemlich schnell ziemlich viel Geld verliert. Die für Studenten erträglichen 5$-Tische sind leider rar gesäht und fast immer besetzt, sodass man erst gegen 4-5 Uhr morgens einen Platz bekommt. Die Zeit bis dahin musste allerdings irgendwie gefüllt werden. Deshalb sind wir durch Las Vegas gezogen, haben uns ein Casino-Hotel nach dem anderen angeguckt oder uns einfach ein paar Stunden an den einarmigen Banditen vergnügt. Die Gewinnchance geht dabei zwar asymtotisch gegen null, aber dafür kriegt man auch umsonst Bier, Cocktails und alles andere, was die Leber...äh...das Herz höher schlägen lässt. Ist man schlau, so wirft einfach immer dann einen Dollar ein und hebelt an der Maschine rum, wenn die Kellnerin in der Nähe ist. Dadurch kann man ziemlich billig einen angenehmen Alkoholpegel erreichen. Dass man allerdings aus reiner Langeweile allein beim Warten auf die Kellnerin seine halbes Portemonaie in die Maschine stopft merkt man zum Glück erst am nächsten Morgen.


Weitere Vornehmlichkeiten in Las Vegas sind das freie Herumlaufen mit Alkohol in der gesamten Stadt und – für Raucher – die Aufhebung des Rauchverbots in den Casinos. Ansonsten kann ich nur sagen, dass Las Vegas eine verdammt tolle Stadt ist und es unglaublich klingt, dass das alles aus einem Tal voll Staub enstanden sein soll. Das einzige was nervt, sind die an jeder Ecke stehenden mexikanischen Männer und Frauen, die einem kleine Flyer mit Bildern von Prostituirten (samt Preisliste) in die Hand drücken; ungeachtet dessen ob man bereits eine Frau im Arm hat oder selbst eine ist.
Was man auf jeden Fall gesehen haben sollte ist das Grand Hotel mit innewohnendem Löwenkäfig und die auf Venedig getrimmten Einkaufsstraße, der man auf den ersten Blick gar nicht ansieht, dass sie überdacht und der Himmel bloß aufgemalt ist. Dies und alles andere kann in der Fotosektion bewundert werden.

So, wer es bis hierhin geschafft hat, dem empfehle ich erstmal eine kleine Pinkelpause einzulegen und sich einmal kräftig zu strecken. Denn nun kommt der zweite Teil über unser Ausflug nach

San Fransisco

Unser Wochenende in San Fransisco fing direkt spannend an. Da wir uns dazu entschlossen hatten einen kleinen Umweg entlang der Küste zu nehmen um ein paar tolle Fotos zu knipsen, brauchten wir für den Hinweg um einiges länger als erwartet. Eine normale Fahrt nach Frisco dauert im Schnitt fünf Stunden. Für den kleinen Umweg kalkulierten wir weitere drei. Insgesamt brauchten wir zehn! Die Straßen an der Küste erwiesen sich als sehr kurvig mit vielen Fotoplätzen, was ein schnelles voran kommen schwierig gestaltete. Hinzu kam, dass wir uns später in mitten eines Waldgebietes, fernab der nächsten Ortschaft mit leerem Tank befanden. Aber letztlich ging alles gut und wir schafften es irgendwie noch bis zur nächsten Tanke und danach zu unserem Hotel in Chinatown, wo wir Müde und erschöpft ins Bett fielen. Bevor ich allerdings schlafen durfte musste ich mir mit Laura noch zwei Folgen Sex and the City angucken. Dafür habe ich mich aber hinterher, dank meiner bösen Erkältung, mit stundenlangem Husten gerächt.

Der nächste Tag fing mal wieder viel zu früh irgendwann um 9 an. Ziel war es einmal mit den berühmten Cable Cars zu fahren und einen Blick in den Hafen zu werfen. Ungünsigerweise fing an diesem Tag fürchterlich an zu regnen, was uns naße Füße bescherte und einen frühen Abbruch unserer Stadttour bedeutete.


Am darauffolgenden Tag stand Alcatraz auf dem Plan. Die Überfahrt kostete 21$. Dafür gabs auf der Insel eine kostenlose Audioführung auf Deutsch. Der Nachteil an einer Audioführung ist, dass die Wegbeschreibungen nicht sehr präzise sind, sodass man sich leicht verläuft und der Sprecher plötzlich von irgendwelchen Bildern an der Wand erzählt während man, soweit das Auge reicht, nur Zellen sieht. Der Vorteil wiederum ist, dass man sie jederzeit pausieren kann um Fotos zu knipsen oder um den richtigen Ort zu finden wo die Audioführung eigentlich weitergeht.


Nach Alcatraz gingen wir dann erstmal was essen und erkundeten die Stadt. Gegen Abend machten wir eine Autofahrt zur berühmten Lombardstreet um weitere dutzend Fotos zu schießen. Anschließend wurde sich noch etwas im Hotel ausgeruht, um uns hinterher mit ein paar Leuten aus der Uni, die unabhängig von uns auch nach San Fransisco gefahren waren, in einer Disco oder einem Pub zu treffen.
Am nächsten Tag wurde erst ausgiebig gefrühstückt und dann ging es relativ früh über Silicon Valley, mit kurzem Zwischenstop bei Google, zurück nach Los Angeles.

Insgesamt 2 Antwort(en)

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