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Emo in Hollywood

October 25, 2007


Da in letzter Zeit nicht wirklich viel passiert, von dem ich Euch berichten könnte, habe ich einfach mal eine kleine Auswahl an Bildern zusammengestellt. Es handelt sich dabei um eine Zusammenstellung aus zwei Trips nach Hollywood (wo ich auch meine temporäre Gitarre erworben habe) und einem Abend in einem Club namens Roxie. Blöd wie wir sind haben wir natürlich erstmal Karten für das Konzert nebenan gekauft, was wir leider erst merkten als wir bereits drin waren. Ein freundlicher Konzerttürsteher hat dann aber dem Roxietürsteher gesagt er soll uns reinlassen, was dieser auch bereitwilllig tat. Was wir nciht wussten ist, dass den Club ein gewisser David gemietet hatte, der dort seinen 30. Geburtstag feierte. Und weil wir im Grunde ja keine unhöflichen Menschen sind, haben wir ihm herzlich gratuliert und uns dann unter die Gäste gemischt.
Zwischendurch hab ich mit Laura ein paar andere Clubs abgeklappert und unter größten Anstregungen gerade noch verhindern können, dass sie sich bei einem noch geöffneten Piercingstudio das Gesicht zunageln lässt. Bei diesem Ausflug sind auch diese tollen Emofotos entstanden.


Sonst ist immernoch alles supi hier. Es gibt zwar viel zu tun, aber zwischen Klausuren und Hausaufgaben finden wir immernoch genug Zeit um etwas von der Gegen hier zu sehen. Dieses Wochenende wollen wir eigentlich nach San Diego. Das Hotel ist schon gebucht, nur ist fraglich, ob auf Grund der Brände dort unten eine Fahrt überhaupt noch möglich ist. Und sich eine Stadt anzuschauen in der 1/3 aller Einwohner evakuiert wurden, ist nicht wirklich spannend. Aber wir werden mal sehen wie es bis dahin aussieht. Solange die Autobahnen nicht mehr gesperrt und die Betten mit Asbest bezogen sind werden wir wohl fahren, wenn wir das Geld fürs Hotel nicht zum Fenster rauswerfen wollen.

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Der Mietwagen

October 15, 2007


Northridge, Samstag 14. Oktober 2007 - 1:20 Uhr. Peer S., Austauschstudent an der California State University Northridge steigt die Stufen des Treppenhauses hinunter. Es ist auf dem Weg zu dem Auto, dass er sich gemeinsam mit seinen Roommates für ein Wochenende geliehen hat. Noch ahnt er nicht, welcher Anblick ihn unten erwartet. Auch seine Roommates sitzen noch völlig ahnungslos in der Wohnung, als er bereits 10 Minuten später zurückkommt und von dem Unglück erzählt, dass sich 20 Meter die Straße runter seinen Augen bot: Ein betrunkerer Jaguarfahrer sei in das am Straßenrand geparkte Mietauto gerast und hätte dabei nicht nur dieses, sondern gleich sein eigenes und einen weiteren PKW zu Schrott gefahren. Und dabei hatte Laura den Wagen erst wenige Stunden zuvor mit einer Präzision eingeparkt, dass selbst Henry Ford vor Neid erblasst wäre. Schaaaaade, dass es dafür jetzt keine Beweise mehr gibt. Von den Ausmaßen dieses Unfalls könnt Ihr Euch in der Fotosektion überzeugen. Fakt ist, dass wir das Auto am Freitag Morgen um 12 Uhr abgeholt haben und die Leute von der Autovermietung nicht gerade begeistert waren, als wir ihnen die frohe Botschaft verkündeten und uns einen neuen Wagen geben ließen.


Sonst ist alles supi. Wir sind gesund und munter, haben viele Pläne aber wenig Zeit. Die Uni wird zwar nicht schwerer aber umfangreicher, was zur Folge hat, dass wir Alle fleißig lernen. An den Wochenenden gehen wir in Clubs oder schauen uns die Umgebung an. Von einem Club namens Candlelight und dem Oktoberfest habe ich mal ein paar Bilder hochgeladen. Als nächstes steht Hawaii auf dem Plan. Es ist bereits alles gebucht und wir kommen mit lächerlichen 480$ für Wohnung und Flug davon. An dieser Stelle darf Euch die Kinnlade herunterfallen und Ihr einen neidischen Seufzer ausstoßen.

Eine weitere frohe Botschaft ist, dass ich aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem Holländer namens Jan-Jaap ab Dezember durch die USA toure und somit auch nicht vor Ende Januar nach Hause komme. Hier grüße ich meine Eltern nochmal ganz lieb und hoffe, dass sie mich bei diesem Vorhaben, seelisch wie finanziell, unterstützen werden.

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Abenteuer auf Catalina Island

October 2, 2007

Mist! Schon wieder sind Wochen um in denen ich nicht dazu gekommen bin, etwas Neues zu berichten. Die Uni nimmt mich immer mehr in Beschlag, da es hier während des Semesters mehrere sogenannte "Midterm"-Klausuren gibt; und die Hausaufgaben, die ich jede Woche bekomme, werden auch immer mehr.

Von Lenas Geburtstag muss ich wohl nicht viel erzählen, da die Fotos den Abend realtiv gut wiedergeben, wie ich finde. Fakt ist, dass wir Alle unheimlich viel Spaß hatten, ziemlich betrunken waren, und der Höhepunkt des Abends ein vollkommen außer Kontrolle geratener Peer war, der sehr früh schlafen ging und, seiner Erinnerungen beraubt, mich am nächsten Morgen ab 9 Uhr mit Fragen bombardierte um seine Gedächtnisslücken zu füllen. Zum Glück wurden an diesem Abend über 500 Fotos mit 4 verschiedenen Kameras geschossen, womit sich Peer dann den Hergang des Abends zusammen puzzlen konnte.


Am Sonntag sind wir (Gero, Peer, Lena, Michi und Ich) nach Santa Catalina Island gefahren; einer vom Kaugummibaron William Wrigley Jr. gekauften Goldgräberinsel vor der Küste Kaliforniens. Und was soll ich sagen: Es war natürlich super geil.
Die Insel hat gerade einmal zwei Städte, Avalon und Two Harbors, in denen sich ungefähr 3000 Einwohner tummeln. Die Einzige Möglichkeit auf die Insel zu gelangen sind eine Fähre für 30 Tacken pro Fahrt oder ein 100$ teuer Hubschrauberflug. Autos gibt es auf Catalina Island kaum, weshalb die meisten Leute dort mit Golfwägelchen durch die Gegend heizen. Den Spaß wollten wir uns eigentlich nicht entgehen lassen. Da allerdings der Fahrer über 25 sein muss und das nur auf eine Person unserer Gruppe zutraf, war uns das Geld zu Schade, weshalb wir lieber auf die billigeren Tandems zugriffen. Diese kosteten uns für eine Stunde nämlich nur 7$ pro Nase, und machen mindestens genauso viel Fun.

Als nächstes Stand Wandern auf dem Programm. Dazu bedurfte es nur einer "Hikingpermission" (Wandererlaubnis) und einem ordentlichen Vorrat an Wasser. Nachdem wir diese Hürde überwunden, und Michi und Ich auch den Rest unserer hadernden Gruppe von der Idee des Wanders überzeugt hatten, konnte uns selbst das freundliche "Please be aware of Rattlesnakes"-Schild am Anfang des Wanderpfads nicht mehr abschrecken. Insgesamt waren wir 4 Stunden unterwegs und es hat sich definitiv gelohnt. Ganz oben angekommen hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf Avalon und man konnte von einem Ende der Insel zur Anderen schauen. Am Ende der Wandertour gab es noch das Wrigley's Memorial zu bewundern. Danach ging es ein Stündchen zum Sonnen an den Strand, danach ins Restaurant und am Ende zurück zur Fähre, die uns völlig erschöpften Gestalten wieder nach Los Angeles brachte.

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