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Goodbye To You!

December 22, 2007

Es geht zu Ende. Gero, Jan-Jaap und ich haben gerade unseren Las Vegas Trip beendet und befinden uns gerade im Banana-Bungalow in Hollywood. Morgen werde ich gegen 7 Uhr Abends meinen Flug nehmen. Gero wird sich Sonntag morgen auf den Weg machen. Auch Peer, der mit seinen Eltern ebenfalls nochmal in Vegas war, nimmt seinen Flieger am Samstag Abend. Laura hat bereits am Donnerstag ihren Flieger nach Minten genommen und ist inzwischen wohlbehütet zu Hause angekommen. Und Lena, die am Freitag vom LAX nach Hause geflogen ist, sollte sich auch inzwischen im heimischen Bettchen befinden.

Am Mittwoch saßen wir nochmal alle gemeinsam zusammen und haben Abschied gefeiert.
Doch so sehr sich jeder auf zu Hause gefreut hat, auf Freunde, Freundinnen, Familie, meinetwegen auch Haustiere, gutes Essen, das eigene Bett, das eigene Bad, das eigene Zimmer, auf Weihnachten und auch auf Silvester, so schwer fiel doch der Abschied von den Leuten, mit denen man ein halbes Jahr lang zusammen gelebt, gegessen, getrunken, gefeiert, studiert, gereist, gestritten, gelacht, geweint, diskutiert, im selben Bett geschlafen, am Pool gelegen, Gruppenfotos gemacht, völlig verschlafen vorm Haus gestanden wenn mal wieder Feueralarm war, im Geronimos übers Essen geschimpft, im Gym trainiert, Volleyball und Fußball gespielt, Fernseh geguckt, ja, einfach eine verdammt geile Zeit verbracht hat. Wollen wir hoffen, dass diese Erinnerungen nicht allzu schnell verblassen; ich werde jedenfalls noch lange an diese außergewöhnlichen vier Monate zurück denken und hoffe, dass wir dank so tollen Erfinungen wie Internet, Telefon und Handy, den Kontakt aufrecht erhalten können.

Leute, ich wünsche Euch alles, alles Gute und bin froh, dass ich diese toll Zeit mit Euch verbringen durfte. Bleibt gesund, bleibt sauber, macht's gut. Auf Wiedersehen. Bye.

Insgesamt 3 Antwort(en)

Hawaii - Wow wir war'n in O'ahu!

December 3, 2007


Tag 1 (Mittwoch)
Unsere Woche in Hawaii fing direkt abenteuerlich an; und zwar schon vor Abflug. Da insgesamt 7 Leute zu unserer Reisegruppe zählten mussten wir uns auf zwei Autos aufteilen um zum Flughafen zu kommen. Die erste Gruppe bestehend aus Gero, Peer, Nico und Paul fuhr schon gegen 12 los, da Nico seinen Flug nachgebucht hatte und deshalb früher starten musste. Da Lena und Michi noch einen wichtigen Kurs hatten und in dem anderen Auto kein Platz mehr war, erklärte ich mich bereit mit den beiden zu fahren um so noch meine Midtermklausur entgegen nehmen zu können.
Unser Flieger ging um sechs. Um drei fuhren wir los. Eigentlich sollten diese drei Stunden genügen um rechtzeitig einzuchecken. Auch den Thanksgivingfeierabendverkehr hatten wir mit eingerechnet. Was wir allerdings nicht wissen konnten war, dass der Bus, der uns zum Flughafen bringen sollte plötzlich einen Motorschaden hatte. Glücklicherweise hatte Laura ein paar Stunden zuvor ein Auto gemietet, sodass wir eine halbe Stunde später fingernagelkauend und schweigend im Auto in Richtung LAX tuckerten. Dank Lauras bravourösen Überholmanövern und Drängeleien erreichten wir noch eine halbe Stunde vor Abflug das Terminal. Die Dame an diesem war gerade im Begriff die Kasse abzuschließen und das Terminal zu verlassen, als wir völlig erschöpft mit gefühlten 7000 Kilo Gepäck auf dem Rücken selbiges erreichten. Unser Gepäck bekam eine Spezialabfertigung und uns wurde gesagt, dass es sein könne, dass es erst am nächsten Morgen abkommt. Wären wir 5 Minuten später erschienen hätten wir uns den Urlaub wohl ganz in die Haare schmieren können. Glücklich über die Tatsache, dass wir überhaupt doch noch nach Hawaii kommen, begaben wir uns zum Flieger.


In Hawaii angekommen empfing uns Nico am Flughafen, der bereits ein Auto gemietet hatte und uns damit zum Hotel brachte. Nachdem wir eingecheckt und unser Gepäck (das es auch noch nach Hawaii geschafft hatte) ins Zimmer gebracht hatten, wollten wir uns erstmal die Umgebung anschauen. Der Strand war ungefähr 100 Meter vom Hotel entfernt und das Wasser war, wie wir schnell feststellten, selbst um 1 Uhr nachts noch angenehm warm. Völlig euphorisch stürzten wir deshalb zurück ins Hotelzimmer, zogen uns Schwimmklamotten an und sprangen wenige Minuten später ins Meer.

Tag 2 (Donnerstag)
Am nächsten Tag wollten wir erstmal die Sonne genießen und die Woche in hawaiianischer Manier, entspannt und stressfrei, beginnen. Deshalb legten wir uns direkt in Hotelreichweite an den, am vorherigen Abend bereits besuchten, Strand. Das Wetter war, wie eigentlich die ganze Zeit während unseres Aufenthalts in Hawaii, warm, sonnig und immer zwischen 25 und 30 Grad. Während wir bei Badewannentemperaturen im Meer rumdümpelten, senierten wir darüber, dass wir eigentlich fast garnicht weiter von zu Hause weg sein könnten (abgesehen von Neuseeland). Und das war ein seltsames aber irgendwie befriedigendes Gefühl.
Nachdem wir noch einen weiteren, einige Meilen entfernten, Strand ausprobiert hatten kehrten wir ins Hotel zurück, hatten im Hotelrestaurant ein tolles Thanksgivingessen und begaben uns dann in einen nahegelegenen Club. Leider war dort wegen Thanksgiving nicht wirklich viel los und die Getränke teuer, weshalb wir früh ins Hotel zurückkehrten und schlafen gingen.

Tag 3 (Freitag)
Am dritten Tag schauten wir uns die Mall an, da es an Thanksgiving überall besondere Angebote geben sollte. Irgendwie sah ich von den tollen Angeboten nichts und habe deshalb auch nichts gekauft. Lena und Michi sahen das wohl anders und blieben ewig lang verschollen. Weil uns die hawaiianischen Kellnerinnen gefielen, die jeder von uns auf der Stelle geheiratet hätte, setzten wir uns in eine Bar und tranken ein paar Bierchen und beobachteten die Leute. Die Hawaiiander sind ein unheimlich gemütliches Völkchen. Stress und Ungeduld scheinen sie nicht zu kennen. Auf den Straßen gibt es kein nervösen Fahren und kein Hupen. Als wir einmal ein Foto an einer Straße machen wollten und ein Auto vorbeikam, hielt dieses an und wartet bis das Foto fertig war und fuhr erst dann weiter.
Ansonsten ging an diesem Tag nicht mehr viel. Abends saßen wir noch zusammen und gingen dann relativ früh uns Bett um uns auf den nächsten Tag vorzubereiten.

Tag 4 (Samstag)
Am Samstag stand der Besuch eines Wasserfalls auf dem Plan. Um diesen zu erreichen mussten wir zuvor allerdings einen kleinen Dschungel durchqueren, was sich als eine sehr rutschige und matschige Angelegenheit gestaltete, da es in der Nacht stark geregnet hatte.
Völlig versaut erreichten wir den Wasserfall, wo wir auch promt ein kaltes Bad nahmen und einige schöne Fotos und Videos machten. Bei einem davon tat ich mir ziemlich weh, weil mein Salto mit Köpper missglückte und ich mit dem Bauch zuerst aufkam. (siehe Video)
Später schauten wir uns noch einen weiteren Strand an, der auf der Liste der schönsten Strände Amerikas stand, machten uns aber auf Grund des bewölkten Wetter früh wieder auf den Weg zurück zum Hotel. Geduscht und ausgeruht fuhren wir anschließend los um etwas zu essen. Den Rest des Abends saßen wir gemütlich zusammen im Hotel, weil es zum Weggehen bereits zu spät geworden war.


Tag 5 (Sonntag)
Am fünften Tag haben wir ausnahmsweise mal länger geschlafen, dass wir erst spät im Bett waren und uns für den Tag nicht zu viel vorgenommen hatten. Die anekündige Weltmeisterschaft im Surfen fiel auf Grund zu kleiner Wellen leider aus. Daher fuhren wir gleich weiter zum berühmten Sunsetbeach, wo wir den Rest des Tages verbrachten. Dank Nico und Michi hatten wir zwei Surfbretter mit, wodurch jeder von uns mal in den Genuss kam diesen tollen Sport auszuprobieren. Surfen macht einfach Spaß. Aber es ist unglaublich schwer. Die erste Hürde ist raus aufs Meer zu kommen, was bei den relativ hohen Wellen eine sauerstoffarme und salzige Angelegenheit ist. Hat man es erst einmal so weit geschafft wuppert man stundenlang auf dem Wasser auf und ab, bis man sich für eine Welle entschieden hat. Vor dieser paddelt man so schnell es geht davon, bis man von ihr erfasst wird. Dann geht alles wahnsinnig schnell. Das Brett wird steinhart und erreicht eine unglaubliche Geschwindigkeit bei der man dann versuchen kann aufs Brett zuspringen, was meißtens von keinem sonderlich großen Erfolg gekrönt ist. Und das macht man dann einfach solange bis die Arme lang sind oder der Salzhaushalt ausgeglichen ist.
Nachdem wir den tollen Sonnenuntergang, durch den der Strand seinen Namen trägt, bewundert hatten, ging es zurück zum Hotel.

Tag 6 (Montag)

Am Montag haben wir uns erstmal in zwei Gruppen aufgeteilt, da Peer und Paul nicht damit leben wollten die Kunst des Surfens nicht erlernt zu haben. Daher mieteten sie sich jeder ein Surfbrett für den ganzen Tag und blieben am Strand beim Hotel.
Wir anderen besuchten dagegen noch zwei weitere Strände. Zuerst gingen wir in Hanauma Bay schnorcheln, eine durch einen Vulkanausbruch enstandenen Bucht im Südosten von O'ahu, die angeblich durch ihre Fischvielfalt bekannt ist. Das Schnorcheln hat zwar viel Spaß gemacht und wir haben auch viele verschiedene Fische gesehen, aber dennoch war ich etwas enttäuscht, da die Prospekte und der Reiseführer mehr versprachen.
Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum schönsten Strand Amerikas: Lanikai. Diesmal log der Reiseführer nicht. Lanikai ist wirklich ein wunderschöner Strand und so toll die ganzen Fotos aussehen, sie geben dennoch nicht das wieder, was man mit den eigenen Augen sieht.


Tag 7 (Dienstag)
Am letzten Tag fuhren wir nach Northshore, dessen Strände für die hohen Wellen berühmt sind und wo diesmal wirklich die Surfweltmeisterschaften stattfanden. Die Fotos sind leider nicht so gut geworden, da das Wetter nicht so gut und die Surfer zu weit weg waren.
Nach Beendigung des Wettbewerbs begaben wir uns nach Pearl Habour, den wir allerdings zu spät erreichten, sodass wir uns mit einem Blick von außen begnügen mussten.
Während der Rückfahrt wurde uns im Radio ein Club angepriesen der an diesem Abend Drinks für einen Dollar anbieten sollte. Daher entschlossen wir uns, uns etwas Auszuruhen, etwas Essen zu gehen und danach den Club aufzusuchen. Dort gab es dann tatsächlich Drinks und Billiard für nen Dollar, wodurch dieser Abend zu einem schönen Abschluss unseres tollen Hawaiiurlaubs wurde.

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